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Hans-Conrad Walter, Geschäftsführer Causales

Kulturmarken AwardHans-Conrad Walter
Dipl. Kommunikationswirt (dda)
Geschäftsführender Gesellschafter
Marketing- und Sponsoringberatung
Kontakt

Hans-Conrad Walter (geb. 1969) war nach seiner Facharbeiterausbildung von 1988 – 2003 in vielfältigen Kulturprojekten und Organisationen als Kulturmanager sowie als Marketing- und Sponsoringverantwortlicher aktiv. Nach einem berufsbegleitenden Studium zum Diplom-Kommunikationswirt an der Deutschen Akademie für Direktmarketing gründete Hans-Conrad Walter 2003 die Agentur Causales und ist seither als geschäftsführender Gesellschafter für Strategie, Marketing, Beratung und den Kulturmarken-Award verantwortlich. Hans-Conrad Walter ist darüber hinaus seit 2009 Vorstandsmitglied im FASPO – Fachverband für Sponsoring.

Unsere wahre Absicht ist,
sichtbar zu machen die Dinge,
die sind, wie sie sind.

Friedrich II. von Hohenstaufen

  • 1969
Geboren in Dresden, aufgewachsen in Dresden und Berlin
  • 1986–1988   
Lehre als Maler
  • 1988–1990
Hausmeister, Filmvorführer und Organisation von Musikveranstaltungen im Filmtheater Babylon, Berlin
  • 1991–1997
Kulturmanager im Kulturamt Berlin Mitte, u.a. Gründungsmitglied und Geschäftsführung der Tanzprobebühne Marameo in den Hackeschen Höfen, Organisation von Projekten wie: Kunstmitte, Erste Werkstattage freier Theater
  • 1997–2000
Kulturmanager in der Landesarbeitsgemeinschaft Spiel- und Theater Berlin sowie für die 10. Europäischen Kindermusiktheaterwoche
  • 2000–2003
Marketing- und Sponsoringverantwortlicher im FEZ-Berlin, Projekte u.a. Internationaler Kindertag, Europafest Berlin
  • seit 2003
Gründung der Agentur Causales, Geschäftsführender Gesellschafter
  • seit 2009 
Vorstandsmitglied im FASPO - Fachverband für Sponsoring und Sonderwerbeformen e.V., Ansprechpartner für Kultur- und Public-Sponsoring
  • seit 2010
Jurymitglied des Internationalen Sponsoring Award

30 Fragen an Hans-Conrad Walter


1.) Alter:  41

2.) Welche Ausbildung haben Sie?
Einen Facharbeiterbrief, berufsbegleitende Weiterbildungen als Kulturmanager und ein berufsbegleitendes Studium an der Deutschen Akademie für Direktmarketing in Berlin zum Dipl. Kommunikationswirt (Diplomarbeit: Marketing in Non-Profit-Organisationen).

3.) Beschreiben Sie kurz Ihren Berufsweg.

Ein Studium als Bühnenbildner war in der DDR nach einer Waffenverweigerung einfach nicht drin, so dass ich einen handwerklichen Beruf erlernt habe. Mit 18 Jahren hatte ich dann das Glück, als Filmvorführer im Kino Babylon auch Musikveranstaltungen mit bekannten Bands zu organisieren und das Handwerk des Kulturmanagements zu erlernen. Mit 21 Jahren habe ich mit Freunden das erste Tanzstudio im Osten der Stadt in den Hackeschen Höfen in Berlin aufgebaut und die Geschäftsführung übernommen. Dann mit 25 Jahren war ich im Kulturamt Berlin Mitte für ungewöhnliche Marketingmaßnahmen und Projekte, wie Kunstmitte und die Ersten Werkstattage freier Theater, verantwortlich. Danach war ich im FEZ-Berlin für Marketing und Sponsoring verantwortlich und habe ein berufsbegleitendes Studium abgeschlossen. Mit 33 Jahren hatte ich die Erfahrungen, das Wissen und die Kontakte für die Gründung eines eigenen Betriebes.

4.) Ihr Einstieg ins Sponsoringgeschäft?
Mit der Realisierung von Großprojekten im Kulturamt Berlin Mitte vor zehn Jahren. Da kamen viele Ideen noch aus dem Bauch heraus, waren aber dennoch sehr erfolgreich. Das hat sich dann mit den Erfahrungen und dem Erwerb von Fachwissen fortgesetzt.

5.) Mit welchen Berufsbildern haben Sie täglich zu tun?
Das sind viele. Mit Geschäftsführern aus dem Kulturbetrieb, Intendanten von Theatern und Opern, Kulturmanagern, Eventmanagern, Wirtschaftskapitänen, Marketingverantwortlichen in Kultur- und Wirtschaft, Presse- und Medienleuten, Grafikern, Promotern usw.

6.) Welche Aufgaben nehmen Sie bei Causales wahr?

Ich bin für Strategie, Marketing, Finanzen und Beratung verantwortlich. Dazu gehören auch Mitarbeiterführung und die Übernahme von repräsentativen Aufgaben. Darüber hinaus gebe ich mein Fachwissen in Seminaren und Weiterbildungen weiter.

7.) Was sind Ihre besonderen Stärken?
Gestaltungswillen, Verantwortungsbewusstsein, Ausdauer, Geduld, Mut, Fleiß, Loyalität und Teamgeist.

8.) Was gefällt Ihnen an sich besonders?

Meine leidenschaftliche Beharrlichkeit den Dingen auf den Grund zu gehen.

9.) Welchen anderen Beruf hätten sie gern erlernt?
Koch in der Spitzengastronomie.

10.) Was ist Ihre größte Schwäche?
Meine Gutmütigkeit.
 
11.) Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
Gefühle in Musik auszudrücken.

12.) Ihre Lebensweisheit:
Auch Unmögliches möglich zu machen und mein Kreuz dafür in den Sturm zu stellen.

13.) Wenn Sie etwas ändern könnten, was wäre das?
Der Kultur in unserer Gesellschaft einen höheren Stellenwert einräumen, mehr Souveränität der Bürger im Umgang mit politischen Machtstrukturen, Schaffung von mehr Freiheit, Gleichheit, Eigenverantwortung und eines familienfreundlichen Klimas.
 
14.) Was schätzen Sie bei Freunden am meisten?
Charakter, Loyalität, Vertrauen und Ehrlichkeit.  

15.) Worauf sind Sie am meisten stolz?
Das ich keinen einfachen Weg gegangen bin, zielstrebig viele Hindernisse überwunden habe, und mit diesen Erfahrungen ein kleines Unternehmen aufgebaut, Arbeitsplätze und einen Ausbildungsplatz geschaffen habe.

16.) Musikgeschmack:
Der ist eher alternativ und von den achzigern geprägt, dazu gehören: Clash und Velvet Underground, aber auch Nouvelle Vague, Eurythmics und Element of Crime. Ich höre auch gern Filmsoundtracks z.B. von Ennio Morricone.   

17.) Ihr Lieblingsmärchen?
Der Eisenhans

18.) Für welchen Maler würden Sie viel Geld ausgeben?
Salvador Dali

19.) Wo hätten Sie Ihren Zweitwohnsitz?
In Sizilien.

20.) Was können Sie besonders gut kochen?
Ich wollte ja mal Koch werden, also probiere ich viel aus. Italienisch, Französisch und Asiatisch. Gut geht: Pasta und Quiche in allen Variationen. Auf unseren Segeltörns koche ich dann für das ganze Schiff, also für zehn Leute. Das ist eine kreative und logistische Herausforderung.

21.) Loben Sie drei Bücher:
Mein letzter Seufzer, Luis Bunuel
Einer flog übers Kuckucksnest, Ken Kesey
Die kindliche Gesellschaft, Robert Bly

22.) Ihr Lieblingsschauspieler?
Sean Connery

23.) Ihre Lieblingsschauspielerin?
Hannah Shygulla

24.) Ihre Lieblingsfilme?
Es war einmal in America von Sergio Leone, Das Schlangenei von Ingmar Bergmann, Die Legende von Paul und Paula von Heiner Carow, aber auch Dokumentarfilme wie Black Box BRD und Buena Vista Social Club.

25.) Ihre Lieblingsfigur in der Geschichte?
Friedrich II von Hohenstaufen

26.) Ihre Lieblingsmelodie?
Die Panflöte aus "Es war einmal in Amerika".

27.) Treiben Sie Sport?
Schwimmen, Beachvolleyball, Radtouren und Segeln auf dem Mittelmeer.

28.) Ihre Lieblingsmetropolen?
Die fangen alle mit einem P an: Paris, Palermo, Porto, Prag. Demnächst ist wohl Petersburg dran.

29.) Was war Ihr größtes Abenteuer?
Eine Nacht bei Windstärke zehn mit meinen Freunden auf einer Segelyacht in den Kykladen / Griechenland zu überleben.

30.) Was möchten Sie unbedingt noch erleben?
Gesellschaftlich: viel, Persönlich: Eine Familie gründen und Vater werden.

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