Causales-Jubiläumsjahr 2013
Barockensemble LAUTTEN COMPAGNEY Berlin© Ida Zenna
TIPI am Kanzleramt© Robert Recker
Arp Museum Bahnhof Rolandseck© Horst Bernhard
Bayerische Theaterakademie August Everding© Marcus Buck
Goethe-Institut e.V.© Sam Wolson
Fonds Darstellende Künste e. V.© Sabine Wenzel
Theater am Kurfürstendamm und Komödie© Thomas Grünholz
Schiffbauergasse – Das Erlebnisquartier in Potsdam© Sebastian Gabsch
Enjoy Jazz – Internationales Festival für Jazz und AnderesCaravan Palace © Adonis Malamos
documente – Geschichte am authentischen Ort© Michael Preischl
Labyrinth Kindermuseum Berlin© Nikola Mirza
Alte Schankhalle Pfefferberg© Ingo Woesner
Bar jeder Vernunft© David Baltzer
Archäologisches Landesmuseum Brandenburg© Fritz Fabert
Panorama Museum©Dieter Leistner, Würzburg ©VG Bild-Kunst Bonn, 2012
Ludwigsburger Schlossfestspiele© Wüstenrot & Württembergische
Ruhrfestspiele RecklinghausenKrieg und Frieden, 2012
Luzerner Theater© Ingo Höhn
Dresdner Kreuzchor© Matthias Krüger
Nibelungen-Festspiele Worms© Rudolf Uhrig
Jazztage Dresden Internationales Festival für Jazz© Hans-Joachim Maquet
Kunsthistorisches Museum Wien© Kunsthistorisches Museum Wien


Schloss Köthen

„Bach hatte in vielerlei Hinsicht ein schwieriges Leben, was seine Arbeitgeber angeht, nicht so in Köthen!“ sagte Sir John Eliot Gardiner am Rande der 22. Bachfesttage in der anhaltischen Residenzstadt Köthen. Für Gardiner, der mit seinen English Baroque Soloists zu den weltweit anerkannten Meistern der Interpretation Bach'scher Musik zählt, wohnt den meisten in Köthen geschaffenen Werken ein ganz besonderes Gefühl der „Freude und Gemütlichkeit“ inne. Damit meint er auch und vor allem die „Brandenburgischen Konzerte“, über die er sagt, dass der Name nicht ganz korrekt wäre: „Denn es sind ja eigentlich die Köthener Konzerte!“
Dass diese Konzerte in der anhaltischen Residenzstadt entstanden, wissen eigentlich nur die Kenner Bach´scher Musik. Tatsächlich aber ist der wichtigste Teil der weltlichen Kompositionen Johann Sebastian Bachs genau hier entstanden. Am Hof des musikliebenden Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen fand er Verständnis, Förderung und Zuwendung für seine kompositorische Arbeit. Hier starb seine erste und hier fand er seine zweite Frau, hier konnte er leben. In Köthen finden sich die weltweit meisten noch erhaltenen originalen Gebäude, Räume und Flächen, die mit der Geschichte des Barockmusikgenies in Verbindung stehen.
Als zentraler Punkt gilt dabei das Schloss der anhaltischen Residenzstadt. Während rund um den äußeren Schlosshof aus Reithalle, Marstall und Remise eines der schönsten Veranstaltungszentren Sachsen-Anhalts entstand, das einen der akustisch besten Konzertsäle Europas beherbergt, warten die Gebäude des Hauptschlosses noch darauf, aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt zu werden.
Nach dem Willen der Köthen Kultur und Marketing GmbH, die seit 2008 die gesamte kulturelle und touristische Vermarktung der Stadt und des Schlosses betreibt, soll im ersten Schritt die seit Anfang der neunzehnhundertneunziger Jahre bestehende Bachgedenkstätte einer Überarbeitung und Modernisierung unterzogen werden. Die Pläne dazu sind fertig und für 2013 wird ein erster neu gestalteter Ausstellungsbereich zur Verfügung stehen.
Etwas langfristiger soll die Einbeziehung der seit einigen Jahren leer stehenden Gebäudeteile erfolgen, die genau jenes Musikzimmer beherbergen, in denen Bach und Fürst Leopold von Anhalt-Köthen gemeinsam und sehr leidenschaftlich musizierten. Verbunden mit der neu gestalteten Bachgedenkstätte und einem in Planung befindlichen neuen Empfangsgebäude wird dadurch eine Pilgerstätte für die Verehrer des großen Barockmusikgenies entstehen.
Bereits heute zählen mehrere tausend Besucher aus Asien, Nordamerika und vielen europäischen Ländern zu den Gästen, die in Köthen auf den Spuren Bachs unterwegs sind. In der bereits liebevoll wiederhergestellten Schlosskapelle wurde 1718 ein Sohn Bachs getauft, in der Kirche St. Agnus besuchte der Meister den Gottesdienst und empfing das heilige Abendmahl und die Kirche St. Jakob wurde Begräbnisort seines Fürsten Leopold, für dessen Begräbnis er 1729 die Trauermusik komponierte.
Er selbst bezeichnete den Verstorbenen als „einen gnädigen und Music so wohl liebenden als kennenden Fürsten; bey welchem auch vermeinete meine Lebenszeit zu beschließen.“ Und damit fasst der Meister in einem Satz selbst zusammen, was Köthen für die internationale Bachpflege so wichtig macht.
H I G H L I G H T S 2 0 1 2 / 1 3
Florian Meierott spielt Bach
Konzert im Johann-Sebastian-Bach-Saal
Johann-Sebastian-Bach
Standort: Köthen (Anhalt)
Einwohner: 29.000
Besucher im Schloss Köthen: 50.000 (Veranstaltungszentrum, Museen usw.)
Bisherige Sponsoren und Förderer: EnviaM, Köthen Energie GmbH, Wohnungsgesellschaft Köthen mbH, Köthener Brauerei GmbH, Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld
Rechtsform: GmbH
Mitarbeiter: 24
S P O N S O R I N G A N G E B O T
Zielgruppen
Gegenleistungen
Werbereichweite: bis zu 5,5 Mio.Brutto-Werbekontakte Werbemittel: Kulturjournal, Ausstellungsführer, Programmflyer, Stadtführer, Werbebanner, Flaggen, Newsletter, Website, Aufsteller, Trailer im Foyer des Veranstaltungszentrums, Tickets, Anzeigen, Einladungen, usw. Tausenderkontaktpreis: 0,13 – 10,90 Euro Wert der Partnerschaft: 1.000 – 60.000 Euro
Möglichkeiten für Ihr Sponsoring-Engagement
Firmen oder Privatpersonen können die Neugestaltung der Bachgedenkstätte in ihrer Gesamtheit oder gezielt für einzelne Ausstellungsbereiche fördern. Als Sponsor werden Sie offiziell Förderer der Bachgedenkstätte im Schloss Köthen. Verbunden ist dies mit einer Reihe von Nutzungs- und Werberechten auf Veröffentlichungen der Köthen Kultur und Marketing GmbH und natürlich allen die Gedenkstätte betreffenden Werbemitteln.
Sie können alle Veranstaltungsräume für exklusive Veranstaltungen nutzen, die durch die Köthen Kultur und Marketing GmbH betrieben werden. Dazu gehört auch das Veranstaltungszentrum im Schloss Köthen.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!