Causales-Jubiläumsjahr 2013
Barockensemble LAUTTEN COMPAGNEY Berlin© Ida Zenna
TIPI am Kanzleramt© Robert Recker
Arp Museum Bahnhof Rolandseck© Horst Bernhard
Bayerische Theaterakademie August Everding© Marcus Buck
Goethe-Institut e.V.© Sam Wolson
Fonds Darstellende Künste e. V.© Sabine Wenzel
Theater am Kurfürstendamm und Komödie© Thomas Grünholz
Schiffbauergasse – Das Erlebnisquartier in Potsdam© Sebastian Gabsch
Enjoy Jazz – Internationales Festival für Jazz und AnderesCaravan Palace © Adonis Malamos
documente – Geschichte am authentischen Ort© Michael Preischl
Labyrinth Kindermuseum Berlin© Nikola Mirza
Alte Schankhalle Pfefferberg© Ingo Woesner
Bar jeder Vernunft© David Baltzer
Archäologisches Landesmuseum Brandenburg© Fritz Fabert
Panorama Museum©Dieter Leistner, Würzburg ©VG Bild-Kunst Bonn, 2012
Ludwigsburger Schlossfestspiele© Wüstenrot & Württembergische
Ruhrfestspiele RecklinghausenKrieg und Frieden, 2012
Luzerner Theater© Ingo Höhn
Dresdner Kreuzchor© Matthias Krüger
Nibelungen-Festspiele Worms© Rudolf Uhrig
Jazztage Dresden Internationales Festival für Jazz© Hans-Joachim Maquet
Kunsthistorisches Museum Wien© Kunsthistorisches Museum Wien


Jedes Jahr im Juli ist es wieder soweit: Für vier Wochen öffnen die Bregenzer Festspiele ihre Pforten für Opern- und Schauspielbegeisterte aus aller Welt. Inzwischen haben sich die Festspielwochen längst als international beachtetes Kulturfestival etabliert, das unter anderem mit hochkarätigen Operninszenierungen aufwarten kann.
Ihren Anfang nahmen die Festspielwochen noch ganz bescheiden auf zwei Kieskähnen auf dem Bodensee 1946 mit Mozarts Jugendwerk Bastian & Bastienne. Und obgleich die Idee, Festspiele in einer Stadt ohne Theater abzuhalten, kühn bis irrwitzig erschien, entwickelte sich die Wahl des markantesten Ortes der Stadt, des Bodensees, als Bühne zum anhaltenden Erfolg. Besucher aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich ließen das Festival bereits im ersten Jahr zu dem internationalen Ereignis werden, das es bis heute ist. Durchschnittlich 200.000 Menschen kommen jährlich zu den Festspielwochen nach Bregenz. Im vergangenen Jahr verzeichneten die Festspiele einen neuen Rekord mit 259.084 Besuchern bei einer Gesamtauslastung von 98 Prozent.
Die einzigartige Seebühne auf dem Bodensee hat die Bregenzer Festspiele weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt gemacht. Im Zusammenspiel der natürlichen Kulisse und einem gewohnte Dimensionen überschreitenden Bühnenbild werden hier spektakuläre Operninszenierungen in einer einmaligen Atmosphäre dargeboten. Als Gegenpol zum opulenten Spiel auf dem See zeigt das Festspielhaus zu Unrecht in Vergessenheit geratene, neu inszenierte Perlen der Opernliteratur. Musikalisch begeistern während der vier Festspielwochen die Wiener Symphoniker, das Hausorchester des Festivals, und das Symphonieorchester Vorarlberg mit zahlreichen Konzerten. Seit mehreren Jahren bieten die Festspiele mit Kunst aus der Zeit auch dem zeitgenössischen Kunstschaffen Raum. Starke programmatische Akzente setzt auch das an Jugendliche gerichtete crossculture. Beide Reihen finden starken Zuspruch seitens der Besucher, ebenso die durch den Intendanten David Pountney gesetzten Schwerpunkte, etwa die Werke Erich Kreneks oder Karol Szymanowskis. In diesem Jahr lag der Fokus auf Mieczyslaw Weinbergs Schaffen.
Die Vielfalt der Produktionen, der Mut zur Auslotung des Repertoires und ein eigener Bregenzer Aufführungsstil bilden die charakteristischen Kennzeichen der Festspiele. Von Beginn an distanzierte man sich mit dem Spiel auf dem See von der klassischen „Guck-Kasten“-Bühne und setzte auf den Gedanken eines für alle zugänglichen Volkstheaters bei zugleich hohem künstlerischem Anspruch. Eine betonte Visualisierung der Opernthemen ist die bis heute erhaltene Essenz dieser Idee. Ein Beweis für die Praktikabilität dieses Anliegens ist die Inszenierung von Verdis monumentaler Oper Aida in den Spielzeiten 2009/2010. Regisseur Graham Vick und Bühnenbildner Paul Brown begriffen den Bodensee als integralen Bestandteil ihrer Inszenierung: Mittels Plattformen, aus dem Wasser ragenden Bühnenelementen und damit nicht nur am, sondern auch im Wasser liegenden Auftrittsräumen für die Sänger, Choristen und Statisten schufen sie beeindruckende Opernbilder. Die eigenwillige Interpretation vermochte Publikum wie Kritiker gleichermaßen zu begeistern. Aida erwies sich mit 201.258 Besuchern und einer Auslastung von 99 Prozent letztlich als die bestbesuchte Opernproduktion auf der Seebühne.
Ihr scharfes Profil und ihre Stärke verdanken die Bregenzer Festspiele neben der Qualität ihrer Produktionen vor allem ihrem Bekenntnis zu Dynamik und Innovation. Auch deshalb wurde das Festival zur Kulturmarke des Jahres 2009 gekürt. Das Festival steht weltweit für beständiges und mutiges Vorwärtsdenken – künstlerisch wie technisch. Bezeichnend für dieses Streben ist die vom Fraunhofer Institut und der Lawo AG mitgetragene Entwicklung der Bregenz Open Acoustics. Dieses neuartige System der Raumsimulation garantiert als Weiterführung des in Bregenz so erfolgreich praktizierten Richtungshörens ein einmaliges Klangerlebnis unter freiem Himmel auf höchstmöglichem musikalischem Niveau. 2006 wurde es mit dem deutschen Bühnenpreis Opus in der Kategorie Sounddesign für kreative Leistungen im Einsatz von Technik bei der Bühnengestaltung ausgezeichnet.
Eine entscheidende Weiterentwicklung des künstlerischen Konzepts der Festspiele ist für 2011 angesetzt: Nachdem das Publikum im Festspielhaus über Jahre hinweg an unbekannte und selten gespielte Werke und Komponisten herangeführt wurde, werden ab dem nächsten Jahr Auftragswerke gezeigt. Ein logischer Schritt in der Entwicklung: Die Bregenzer Festspiele begreifen sich als Kulturinstitution, die sich auch um die Zukunft ihrer Kunst kümmern will.
HIGHLIGHTS 2011/12
Werkretrospektive des deutschen Komponisten Detlev Galnert | André Chénier von Umberto Giordano als Spiel auf dem See | Solaris von Detlev Glanert als eine Uraufführung als Oper im Festspielhaus | Nijinskys Tagebuch von Detlev Glanert als Oper am Kornmarkt | Orchesterkonzerte der Wiener Symphoniker unter der Leitung von Markus Stenz, Teodor Currentzis und HK Gruber
ZIELGRUPPEN
Interessierte an Musik, Oper und Theater; alle Altersgruppen; geografische Zielgebiete: Süddeutschland, Österreich, Schweiz
ANGEBOT
Sponsorbetrag: 10.000 – 300.000 Euro
Standort: Bregenz am Bodensee
Besucher pro Spielzeit: Ca. 200.000
Veranstaltungen pro Spielzeit: Rund 80
Bühnen: Seebühne, Festspielhaus, Werkstattbühne, Seefoyer, Seestudio, Parkstudio, Theater am Kornmarkt, Kunsthaus Bregenz, Theater Kosmos
Platzangebot: Insgesamt 12.700 Sitze
Hauptsponsoren: UBS, Casinos Austria
Presenting-Sponsoren: Liebherr-Werk Biberach GmbH, Mercedes-Benz, Hilti Foundation, illwerke vkw, Vienna Insurance Group – Wiener Städtische Versicherung AG, Montfort Werbung, Ars Rhenia
Co-Sponsoren: Mohrenbrauerei Dornbirn, Römerquelle, Sektkellerei Kattus, Herrmann Pfanner Getränke, Pfanner & Gutmann, Hypo Landesbank Vorarlberg, AGM, Jacobs, Diageo, Red Bull, Bauerland & Toni Kaiser, Kelly’s, FHE Franke Dornbirn, InterSky
Rechtsform: GmbH
Möglichkeiten für Ihr Sponsoring-Engagement
Werden Sie Teil der einzigartigen Idee hinter den Bregenzer Festspielen und engagieren Sie sich als Hauptsponsor, Presenting Sponsor oder Co-Sponsor! Zentrales Element und Ziel einer Partnerschaft mit den Bregenzer Festspielen ist es, nachhaltig positive Impulse und Begeisterung bei gemeinsamen Zielgruppen auszulösen. Sie profitieren dabei von dem hohen Bekanntheitsgrad und der internationalen Medienpräsenz der Festspiele und nutzen diese Marketing- und Präsentationsplattform exklusiv. Neben der Präsenz Ihres Logos auf sämtlichen Print- und Online-Werbemitteln erhalten Sie diverse Möglichkeiten zur Präsentation Ihres Unternehmens auf dem Vorplatz und rund um das Festspielhaus. Das Haus kann zudem exklusiv für Sponsorendinner, Hospitality- und Kundenevents genutzt werden. Auch „non-buyable- experiences“ wie Probenbesuche, Künstlergespräche oder Backstage-Führungen u.v.m. bieten wir Ihnen an. Individuelle Absprachen sind möglich.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!
| < Zurück | Weiter > |
|---|