

Jedes Jahr im Juli ist es wieder soweit: Für vier Wochen öffnen die Bregenzer Festspiele ihre Pforten für Opern- und Schauspielbegeisterte aus aller Welt. Inzwischen haben sich die Festspielwochen längst als international beachtetes Kulturfestival etabliert, das unter anderem mit hochkarätigen Operninszenierungen aufwarten kann.
Ihren Anfang nahmen die Festspielwochen noch ganz bescheiden auf zwei Kieskähnen auf dem Bodensee 1946 mit Mozarts Jugendwerk Bastian & Bastienne. Und obgleich die Idee, Festspiele in einer Stadt ohne Theater abzuhalten, kühn bis irrwitzig erschien, entwickelte sich die Wahl des markantesten Ortes der Stadt, des Bodensees, als Bühne zum anhaltenden Erfolg. Besucher aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich ließen das Festival bereits im ersten Jahr zu dem internationalen Ereignis werden, das es bis heute ist. Durchschnittlich 200.000 Menschen kommen jährlich zu den Festspielwochen nach Bregenz. Im vergangenen Jahr verzeichneten die Festspiele einen neuen Rekord mit 259.084 Besuchern bei einer Gesamtauslastung von 98 Prozent.