


www.paulikloster.de | www.bldam-brandenburg.de
Seit der Eröffnung des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg im Jahr 2008 hat das Bundesland Brandenburg einen neuen kulturellen Leuchtturm. Gemeinsam mit dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege nimmt das Archäologische Landesmuseum Brandenburg den öffentlichen Auftrag zur Bewahrung und Vermittlung des archäologischen und historischen Erbes für heutige und künftige Generationen wahr und fördert damit die Zukunftsfähigkeit der gesamten Region.
Die Bedeutendsten der über 5 Mio. Artefakte Brandenburgischer Landesarchäologie werden von den historischen Mauern des mittelalterlichen Pauliklosters in Brandenburg an der Havel beherbergt. Auf einer Fläche von rund 2.000 m² gibt die Dauerausstellung einen faszinierenden Blick auf über 50.000 Jahre Regionalgeschichte frei. Von den frühesten Spuren menschlichen Wirkens aus der Altsteinzeit führt eine Zeit reise über das älteste Tragenetz der Welt, chirurgische Operationen in der Jungsteinzeit und Opfer der Bronzezeit, über die Germanen und Slawen zu den ersten Städten der Mark und endet mit ausgewählten Funden des 20. Jahrhunderts. Multimediale Präsentationen, kunstvolle Lebensbilder, anschauliche Computer-Stationen und Modelle regen dazu an, die Geschichte(n) der Menschen und ihre Wechselwirkungen mit der Umwelt eigenständig zu erforschen. Deutschlandweit einzigartige Veranstaltungsformate ergänzen das museumspädagogische Angebotund bieten den Besuchern anspruchsvolle und attraktive Freizeit- und Bildungsmöglichkeiten.
Die Sonderveranstaltungsreihen ARCHÄOMUSICA und ARCHÄOTECHNICA beschäftigen sich in jährlich wechselnden Epochenschwerpunkten mit musischen und technischen Aspekten von Geschichte und präsentieren den neuesten Kenntnisstand der Archäologie. In authentischen Vorführungen historischer Lebensweisen und Techniken wird Archäologie fernab von Vitrinen begreifbar.
Wie die Bodenfunde ihren Weg von der Ausgrabung in ein Museum finden und welche Technologien und Naturwissenschaften der Archäologie dabei behilflich sind, soll künftig für Brandenburger Schüler aller Alters- und Bildungsstufen in dem Forscherlabor ARCHÄOVERSUM im ehemaligen Pfarrhaus des Pauliklosters näher gebracht werden. Der interdisziplinäre Ansatz des Archäologischen Landesmuseums spiegelt sich auch in den Kooperationspartnerschaften wieder. An der Planung und Präsentation der internationalen Wanderausstellung „1636 – ihre letzte Schlacht“ im Jahr 2012 sind gleich mehrere europäische Militär- und Kulturhistorische Museen beteiligt.
HIGHLIGHTS 2012
Von April bis September 2012 zeigt das Archäologische Landesmuseum Brandenburg in der spannenden Sonderausstellung „1636 – ihre letzte Schlacht“ erstmals einen europaweit einzigartigen archäologischen Fund:
Im Jahr 2007 wurde ein Massengrab mit 120 bestatteten Söldnern bei Wittstock entdeckt – es ist das Größte und Bestuntersuchte aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. In einer der wichtigsten Entscheidungsschlachten standen sich vor 375 Jahren über 42.000 Soldaten aus zahlreichen europäischen Ländern gegenüber. Die zweisprachige Ausstellung (deutsch und englisch) entwickelt ein konkretes und lebendiges Bild vom Lebensalltag im frühen 17. Jahrhundert. Sie enthüllt verblüffende De tails zum Leben der Söldner, ihrer letzten Schlacht und ihrem Tod. Nach ihrem ersten Standort in Brandenburg a. d. Havel wandert die Präsentation ab Oktober 2012 in die Heimatländer der Söldner nach Schweden, Schottland, Österreich.
An einem Wochenende im August 2012 geben Handwerker und Künstler auf der ARCHÄOTECHNICA Wissen über die Waffen- und Kriegstechnik des 17. Jahrhunderts an die Besucher weiter und verbildlichen in sinnlich-ästhetischen Vorführungen das Lagerleben während des Dreißigjährigen Krieges. Diese Form der „Living History“ erfreut sich vor allem bei interessierten Laien wachsender Beliebtheit.
Standort: Brandenburg an der Havel Im Paulikloster (mittelalterliche Klosteranlage der Backsteingotik)
Besucher pro Jahr: 32.000
Innennutzfläche: 6.500 m²
Außennutzfläche: 3.000 m²
Veranstaltungen pro Jahr: neben der Dauerausstellung Veranstaltungsreihen ARCHÄOMUSICA, ARCHÄOTECHNICA, ARCHÄOVENT, FOCUS – Fachmesse für Archäologie und Museumstechnik, Kultur im Kloster und 30 weitere Veranstaltungen, eine Sonderausstellung pro Jahr
Bisherige und aktuelle Sponsoren und Förderer: EWE-Stiftung, WINGAS, OPALNEL TRANSPORT GmbH, Vattenfall, Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam, Industrie und Handelskammer Potsdam, Stiftung Lausitzer Braunkohle, Stadtwerke Brandenburg, Oderland Brauerei
Rechtsform: Einrichtung des Landes Brandenburg
SPONSORINGANGEBOT
Zielgruppen
Archäologie- und Geschichtsinteressierte aller Altersstufen, nationales und internationales Fachpublikum, Schulkassen aller Bildungsstufen, Familien mit Kindern und Jugendlichen, Touristen und Unternehmen, die die Themen Archäologie, Architektur und Geschichte in ihre Incentives und Tagungen einbinden.
Gegenleistungen
Werbereichweite: auf Anfrage
Werbemittel: Großflächenplakate, City-Light-Poster, Big Banner, A1-Plakate, Flyer, Broschüren, Fahrgast-TV der DB Regio, Seitenscheibenplakate, Aufsteller, Eintrittskarten, Internetseite, Anzeigenschaltung in Printmedien, Pressearbeit, Promotion, Roll Ups
Tausenderkontaktpreis: auf Anfrage
Wert der Partnerschaft: 2.000 – 250.000 Euro
Möglichkeiten für Ihr Sponsoring-Engagement Die vielfältigen Aktivitäten der Dachmarke Archäologisches Landesmuseum Brandenburg ermöglichen Unternehmen verschiedene Prädikate und Angebotspakete zu erwerben. Als Dachmarkenpartner begleiten Sie sämtliche Aktivitäten für ein Kalenderjahr und sind in eine über regionale Imagekampagne eingebunden. Die Sonderveranstaltungsreihen ARCHÄOMUSICA und ARCHÄOTECHNICA garantieren den jeweiligen Partnern differenzierte Kommunikationsleistungen.
Als Förderer des ARCHÄOVERSUMs unterstützen Sie außerschulische Bildung und laden Ihre Marke mit Sympathie auf. Engagieren Sie sich für das junge Archäologische Landesmuseum Brandenburg und sprechen Sie unterschiedliche Zielgruppen in der gesamten Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg an!
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