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Die Bar jeder Vernunft

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© PopEye/ Brigitte Heinrich

www.bar-jeder-vernunft.de

Bar Jeder VernunftWir haben Kultur

Nicht an der Friedrichstraße, nicht am Potsdamer Platz oder Ku’damm, sondern ein klein wenig versteckt in der Schaperstraße in Wilmersdorf gibt es einen Ort, an dem seit fast zwanzig Jahren der Glamour weiterlebt, der an das nachtverliebte Berlin der 20er Jahre erinnert. Bohème Sauvage in der Bar jeder Vernunft, einem holländischen Jugendstilzelt – von außen unscheinbar, von innen glitzernder Festsaal – wo in den unzähligen kleinen und großen Spiegeln der intime Ort zu einer grenzenlosen, zauberhaften Welt anwächst, in der alles möglich scheint!

Champagnerflöten neben Biertulpen, Herren im Anzug neben Jungs in Jeans, Damen in Abendrobe oder T-Shirt, Paradiesvögel und Mauerblümchen, varietéerfahrener Stammgast und jungfräulicher Erstbesucher, Alt und Jung, verliebte Turteltauben neben gebrochenen Herzen – in die Bar gehört jeder, der seinem Weg durch das purpurrote Vorzelt gefunden hat.

Das Spiegelzelt ist die Bühne für die Crème de la Crème der intelligenten Kleinkunst zwischen Chanson und Comedy. Die Geschwister Pfister sind zusammen mit dem Spiegelzelt groß geworden, hier debütierte Meret Beckers Gesangsstimme, Michael Mittermeier feierte in der Bar seine ersten Erfolge außerhalb Bayerns und Georgette Dee ist sozusagen Stammdiva. Otto Sander liest Ringelnatz und Désirée Nick zitiert Nick, Malediva zankt und verträgt sich, Eckart von Hirschhausen und Hellmuth Karasek geben ihre Witze zum Besten, Rainald Grebe singt von Brandenburg und René Marik lässt die Puppen tanzen! Die Künstlerischen Leiter der Bar jeder Vernunft haben von Beginn an ein untrügli ches Auge und Ohr für Talente bewiesen, deren erste Bühne das Spiegelzelt war und die inzwischen deutschland- oder sogar weltweit funkeln. Auch die Eigenproduktionen der Bar jeder Vernunft machen noch weit hinter der Zeltwand von sich reden: Evelyn Künneke, Brigitte Mira und Helen Vita, die großen alten Damen der deutschen Unterhaltung, schrieben hier mit viel Witz und Selbstironie mit „Drei alte Schachteln in der Bar“ noch einmal Showgeschichte. Die Aufführungen der Operette „Das weiße Rößl am Wolfgangssee“ mit Walter Schmidinger, Max Raabe und den Geschwistern Pfister, sind schon fast legendär. Und für „Cabaret – Das Musical“, verwandelte sich die Bar jeder Vernunft Abend für Abend in den Kit-Kat- Klub der zwanziger Jahre.

Copyright Eva Orthuber
Copyright Eva Orthuber Copyright Edith Held
Copyright Edith Held Copyright David BaltzerCopyright David Baltzer

Neben dem ausgezeichneten Showprogramm ist die Bar jeder Vernunft auch wegen ihrer schmackhaften Küche beliebt. Bevor die Show beginnt, nimmt wer möchte an den elegant und liebevoll gedeckten Tischen in der Manege oder in den Logen Platz – bei schönem Wetter trifft man sich unter den bunten Lichtern im Biergarten. Auch wenn die BAR nach 20 Jahren längst kein Geheimtipp mehr ist, was noch kaum einer weiß: Sie können sich das Spiegelzelt zu eigen machen und für Ihre eigenen Feste mieten. Ob als Gast oder als Gastgeber: Willkommen. Bienvenue. Welcome. Gut zu wissen: 2012 lassen wir es krachen! Die Bar jeder Vernunft feiert 20-Jähriges Jubiläum.

Standort:

Bar jeder Vernunft
Schaperstraße 24
10719 Berlin

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Ursli & Toni Pfister – Servus Peter – O là là Mireille mit dem Jo Roloff Trio

Sie sind hinreißend komisch, mitreißend perfekt und Entertainer von feinstem Format: Ursli und Toni Pfister. In ihrer Show nehmen die Brüder zwei ganz Große des Schlagerhimmels ins Visier: Peter Alexander und Mireille Mathieu. Ursli und Toni Pfister sind lässig und frech. Sie stehen für aufputschenden Schlager, aufheulenden Schmalz und augenzwinkernden Charme. Es war also bloß eine Frage der Zeit, bis die beiden Showbiz- Profis dem Tausendsassa aus und der Nachtigall von Avignon einen ganzen Abend widmen. Schließlich gehörten die jahrzehntelang fast zur Familie – Ein Fernseh-Samstagabend ohne sie war schlicht nicht denkbar! Hits wie „Die kleine Kneipe“ oder „Akropolis Adieu“ schenkten einer ganzen Generation Momente reinsten Glücks und schönster Zufriedenheit. Dies gilt es nun zurückzugeben! Und so schenken Ursli und Toni Pfister Ihnen und uns einen Blick hinter die Kulissen, nehmen uns mit nach Wien und Paris und werden sicher auch den einen oder anderen Überraschungsgast begrüßen dürfen.

Ass-Dur – 1. Satz: Pesto sowie 2. Satz: Largo Maggiore

Wer schon mal etwas von der „Tuttlinger Krähe“, dem „Stuttgarter Besen“ oder der „St. Ingberter Pfanne“ gehört hat, weiß um die Schönheit und Vielfalt deutschsprachiger Kabarettpreise. Und ahnt: das Etikett einer einzigen dieser regionalen Wortpretiosen reicht aus, um einem jungen, aufstrebenden Künstler die Karriere in metropoleren Gefilden der Republik für die nächsten fünf Jahre so richtig zu versauen.

Nicht so Ass-Dur. Das junge (und es sei hier nicht verschwiegen: auch äußerlich recht wohlgestaltete) Kabarettduo hat alle ihm verliehenen Schamlosigkeiten (17!) unbemackt überstanden, ist gar – vor uns die Hauptstadt – gestärkt aus dem Stahlbad der Preiszumutung hervorgegangen. Wir freuen uns auf Orgien der Heiterkeiten mit Benedikt Zeitner und Dominik Wagner die „1. Satz: Pesto“ und „2. Satz: Largo Maggiore“ im munteren Wechsel auf die Bühne bringen. Eine spritzige Mischung aus intelligentem Musikkabarett (Benedikt) und weniger intelligentem Musikkabarett (Dominik). Um ihrem Publikum klassische Musik näher zu bringen, lassen sie auch mal ganz glissando die (vor)letzten Hüllen fallen …

Zwei auf einer Bank – Eine musikalische Begegnung mit Katharina Thalbach & Andreja Schneider und dem Christoph-Israel-Sextett

Gipfeltreffen in der BAR JEDER VERNUNFT – Katharina Thalbach, als Schauspielerin und Regisseurin eine feste Größe der Theater-, Opern- und Filmlandschaft, und Andreja Schneider, als Schauspielerin und Sängerin eine feste Größe nicht nur der „Geschwister Pfister“, machen gemeinsame Sache …

Ihrer beider erstes abendfüllendes Programm ist ein kleines Festival der Lieblingslieder: Sie tauchen ein in deutsches Lied-, Schlager- und Gesangsgut und -ungut und erzählen, entlang anrührender Melodien, die traurig-komische Liebesgeschichte der beiden sich glücklich-unglücklich Liebenden Joachim (Katharina Thalbach) und seiner Loreley (Andreja Schneider).Vom Volksmund bis zum Operettenkehlchen, von Hannes Wader bis Evelyn Künneke reicht das Repertoire, welches uns die beiden Spitzenkräfte der Berliner Kultur-Feminale präsentieren, perfekt pointiert begleitet von einem Orchesterchen, das mit Harfe, Klavier und Streichern in ausgefeilten Arrangements Schmelz von Schmalz auf wohltuende Weise zu unterscheiden versteht.

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