
Freitag, den 14. Mai 2010 um 12:30 Uhr
Mehr als 750 000 Besucher im Jahr, eine wachsende Bibliothek mit mittlerweile 70.000 Medieneinheiten und die stark nachgefragte Museumspädagogik zwingen das Jüdische Museum zur Auslagerung ihrer Aktivitäten. Für diese Bereiche sowie für ein künftiges Fellowship-Programm wird nun die Blumengroßmarkthalle gegenüber dem Museum angekauft und von dessen Architekten Daniel Libeskind umgebaut.
Den Kaufpreis bringt der deutsche Freundeskreis des Museums auf, die Kosten der Architekturplanung die amerikanischen „Friends of the Jewish Museum Berlin“. Bleiben sechs Millionen Euro reine Umbaukosten, die der Bund aus Steuermitteln beisteuert. Der Baubeginn ist für den Spätsommer avisiert, bereits im Herbst kommenden Jahres sollen Archiv, Bibliothek, Museumspädagogik sowie eine Akademie für „Summer Fellows“ einziehen.
www.tagesspiegel.de/kultur/-libeskind-erweitert-das-juedische-museum-berlin/1821324.html
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