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Kulturmarken-Gala 2009

Causales rollt den roten Teppich für die Helden der Kulturszene aus

  

Am 29. Oktober.2009 war es endlich soweit: Der legendäre Admiralspalast öffnete in Berlin seine Tore zur großen Kulturmarken-Gala im Rahmen des Kulturinvest-Kongress, dem größten Branchentreff für Kulturmanagement, Kulturmarketing und Kultursponsoring im deutschsprachigen Raum. Rund 1500 Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Medien und Politik waren am Abend geladen, um an der Verleihung der begehrten Auszeichnungen Kulturmarke, Trendmarke und Kulturmanager des Jahres 2009 teilzunehmen. Überwältigend waren die Emotionen bei der Preisverleihung, die Dresdner Sinfoniker spielten vorab Stücke von Frank Zappa. 

Preisträger Kulturmarken-Award 2009

Nach der Gala wurden die glücklichen Gewinner selbstverständlich gebührend gefeiert. Wer es durch die vollen Foyers, vorbei an dem Leckereien verteilenden Catering-Personal des internationalen Bundes in den 2. Stock schaffte, wurde von den Heavenly Creatures mit Partymusik vom Feinsten belohnt. Bis nach Mitternacht konnten die Vertreter aus Wirtschaft und Kultur bei Rotkäppchen Sekt und Wein, kühlem Pilsner Urquell und der ein oder anderen Fritz-Kola nach Herzenslust diskutieren, Kontakte knüpfen, und natürlich feiern.

Für die prominent besetzte Expertenjury war es nicht leicht, sich bei den insgesamt 85 Bewerbern auf die innovativsten Marketingkonzepte im Kulturbereich und den erfolgreichsten Kulturmanager festzulegen. Markenidentität, Markenerscheinung, Markenkompetenz, Markennutzen und eine neuartige Form der Kulturvermittlung galten als Bewertungskriterien. Möglich gemacht, wurde der Award durch die Förderung der Deutschen Post DHL und mit freundlicher Unterstützung des Zeit Verlags.


Bregenzer Festspiele sind Kulturmarke 2009

Für die ausgezeichnete Arbeit der Bregenzer Festspiele, nahmen Axel Renner (Pressesprecher), Michael Diem (kaufmännischer Geschäftsführer) und ein Team von die3 (Werbeagentur im Auftrag der Bregenzer Festspiele) die Auszeichnung Kulturmarke des Jahres stellvertretend entgegen. Ausgezeichnet wurden die Sommerfestspiele für die gelungene Neuausrichtung ihrer Marke und einer enormen Bekanntheitssteigerung durch spektakuläre Publicityaktionen, wobei neben den herkömmlichen Kommunikationskanälen, zahlreiche unkonventionelle Kommunikationswege genutzt werden. Aber auch durch die  Schärfung des künstlerischen Profils haben sich die Bregenzer Festspiele als „eines der größten und bekanntesten Sommerfestivals in Mitteleuropa etabliert“, heißt es in der Begründung der 14-köpfigen Expertenjury.

www.bregenzerfestspiele.de


Die Trendmarke 2009 ist das Kulturnetzwerk Neukölln

Dass im „Problembezirk“ Neukölln vieles besser ist als man aufgrund der Boulevardberichterstattung erwartet, erkannte auch unsere Jury und belohnte den Verein  Kulturnetzwerk Neukölln für eines seiner Projekte mit dem Preis Trendmarke des Jahres 2009. Das inzwischen bei Bevölkerung und Fachleuten als Modellprojekt überregional bekannt gewordene Kulturfestival „48 Stunden Neukölln“ stach aus den vielen interessanten Einreichungen besonders durch seine Marketingstrategie mit Zukunftspotential heraus.
Jedes Jahr versuchen die Macher des Kulturfestivals in enger Zusammenarbeit mit unzähligen Künstlern, Kultur für die ganze Bevölkerung erschließbar zu machen und gehen dabei neue und unbekannte Wege. Dies, und eben die vorbildliche Marketingarbeit, wurde am 29.10. ausgezeichnet.

www.48-stunden-neukoelln.de


Wir haben zwei Kulturmanager des Jahres 2009!

Auch einer der beiden „Kulturmanager des Jahres 2009“ kommt aus Berlin: Folkert Uhde, Gründer des Radialsystems V, transformierte 2005 das alte Pumpwerk zu einem modernen Kunstzentrum – „a new space for the arts in berlin“ war geboren. Besonderes Augenmerk in der Jurybegründung fand das herausragende privatwirtschaftliche Engagement, das Uhde bei der Erstellung des Unternehmenskonzeptes, der Suche nach Geldgebern und der Umgestaltung des historischen Bauwerks aufbrachte.

www.radialsystem.de


Die Jury entschied sich dieses Jahr zum ersten Mal, den Preis an zwei Kulturmanager zu vergeben. Das Pendant zu Uhdes privatwirtschaftlichem Engagement, spiegelt Karl Janssen mit seinem Einsatz im kommunalen Bereich wider. Ausgezeichnet wurde Janssen für sein Ziel, aus dem größten Binnenhafen Europas den Kulturhafen der Kuturhauptstadt RUHR2010 zu machen, was das Selbstverständnis der Stadt nachhaltig prägt. Gerade durch Janssens begeistertes persönliches und bürgernahes Engagement wurde es möglich, die Stadt als tolerante und kulturelle Bereicherung für Menschen aus aller Welt zu öffnen: „Kultur ist die Seele des Strukturwandels“, so Janssen.

Für seine vielseitigen Tätigkeiten und das hohe Ziel Kunst, Bürgerkultur, Bildung und Marketing aktiv zu verzahnen, wird Karl Janssen mit der Auszeichnung Kulturmanager des Jahres geehrt.“
 

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