Die Förderung von Kunst und Kultur hat bei dem Düsseldorfer Energiekonzern eine lange Tradition. Insbesondere in Deutschland setzt sich E.ON schon seit Jahren mit einer umfangreichen Kulturförderung für die Attraktivität der Städte und Regionen ein, in denen sich die Unternehmensstandorte befinden.

Am Hauptsitz in Düsseldorf beteiligte sich der Konzern 1999 an einem bundesweit einmaligen kulturellen Public-Private-Partnership Modell mit der Stadt Düsseldorf. So ermöglichte das Unternehmen die Wiederbelebung des 1902 erbauten museum kunst palast. Kern dieser Zusammenarbeit ist bis heute die Förderung des Museums und seines Ausstellungsprogramms. Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten bekennt sich der Energiekonzern auch weiterhin zu dieser erfolgreichen Partnerschaft, so dass der Vertrag mit der Stadt bis 2014 verlängert wurde. Seit der Wiedereröffnung des Museums im Jahr 2001 hat E.ON insgesamt 14 Ausstellungen ermöglicht. Darunter beispielsweise die erste deutsche Caravaggio-Ausstellung (2006) oder „Bonjour Russland“ (2007), eine Bilderschau, die einzigartige Meisterwerke russischer und französischer Künstler der Moderne gegenüberstellte. Auch im Herbst 2009 wird erneut eine von E.ON gesponserte Ausstellung im museum kunst palast zu sehen sein: Per Kirkeby. Die Retrospektive mit zentralen Werken des dänischen Künstlers entsteht in Zusammenarbeit mit der Tate Modern in London, wo sie vom 17. Juni bis zum 13. September 2009 zunächst gezeigt wird. Ab dem 26. September wird dann die umfangreiche Kirkeby-Retrospektive in Düsseldorf zu sehen sein.
Die Hauptverwaltung des Unternehmens, entworfen von Oswald Mathias Ungers, geht zudem architektonisch auf das benachbarte museum kunst palast ein. Die räumliche Nähe erzeugt einen regen Austausch zwischen Wirtschaft und Kunst. So gehören E.ON-Mitarbeiter seit Anbeginn zum Stammpublikum des Museums.
Seit Jahren in die Arbeit des Kuratoriums der Berliner Museumsinsel involviert, hat das Unternehmen 2008 erstmalig zwei große Ausstellungen in der Hauptstadt ermöglicht.
In Kooperation mit dem Verein der Freunde der Nationalgalerie wurden zeitgleich eine umfassende Paul Klee-Retrospektive sowie eine Ausstellung mit schrillen und monumentalen Skulpturen von Jeff Koons gezeigt.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Konzern und dem Berliner Museum wird mit der Ausstellung „Thomas Demand Nationalgalerie“ (18. September 2009) auch in diesem Jahr fortgesetzt. Thomas Demand, einer der international gefragtesten Foto-Künstler der Gegenwart, lässt auf seine Art sechzig Jahre junge deutsche Geschichte Revue passieren und regt die Besucher zum Nachdenken an.
Die Neue Nationalgalerie, im Bau des berühmten Architekten Mies van der Rohe ansässig, bietet für diese lang erwartete Ausstellung den passenden Rahmen.
E.ON will sein Engagement für die Neue Nationalgalerie in Berlin dazu nutzen, um mit der Öffentlichkeit den einmal begonnenen Dialog über ihre Produkte, ihre Dienstleistungen, ihr Unternehmen und ihre Einbindung in Wirtschaft und Gesellschaft auch in der Hauptstadt weiterzuführen. Neben dem Engagement in der Bundeshauptstadt und in Düsseldorf ist der Konzern deutschlandweit kulturell aktiv. Im Museum Folkwang in Essen fördert der Konzern bereits seit Jahren Ausstellungen mit Künstlern wie Vincent Van Gogh, Paul Gauguin und Paul Cézanne. Im Jahr der „Kulturhauptstadt RUHR.2010“ ist E.ON einer von vier Hauptsponsoren, die das große Jahresprojekt mit jeweils einer Million Euro unterstützen. Daneben ermöglicht das Unternehmen gleich zwei Ausstellungen: „Das schönste Museum der Welt, Museum Folkwang bis 1933“ und „Bilder einer Metropole, die Impressionisten in Paris“, die ebenfalls im Rahmen der Kulturhauptstadt gezeigt werden.
In der bayrischen Landeshauptstadt München ist der Energiekonzern ebenfalls für die Förderung publikumsstarker Kunstausstellungen bekannt. Nach erfolgreichen Jahren der Zusammenarbeit mit dem Lenbachhaus in München würdigte E.ON im Herbst 2008 den Künstler Wassily Kandinsky mit einer großen Retrospektive, die zur Zeit in Paris und anschließend in New York zu sehen sein wird.