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Kulturmanager des Monats Juni 2011

Roland EbbingRoland Ebbing (Neanderthal Museum)

Der studierte Sozialpädagoge und gelernte Zweiradmechaniker Roland Ebbing führte von 1998 bis 2004 die Geschäfte des Wittener Kulturzentrums WERK°STADT, wo er unter anderem für das Eventmanagement zuständig war. Seit 2004 ist Roland Ebbing stellvertretender Direktor der Stiftung Neanderthal Museum und verantwortet dort das betriebliche Management und Marketing. Was das größte Abenteuer von Herr Ebbing war, lesen Sie in den Antworten auf die 30 Fragen an den Kulturmanager des Monats.

30 Fragen an Roland Ebbing, Neanderthal Museum

1.) Alter? 44 Jahre

2.) Welche Ausbildung haben Sie?
Dipl. Soz. Päd.

3.) Beschreiben Sie kurz Ihren Berufsweg
Nach einer Ausbildung zum Zweiradmechaniker, Studium der Sozialpädagogik. Anschließend zunächst Leiter des Wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes (Event & Gastronomie) im Kultur- und Veranstaltungszentrum WERK°STADT Witten, später Geschäftsführer der WERK°STADT Witten, seit Ende 2004 stellvertretender Direktor der Stiftung Neanderthal Museum

4.) Ihr Einstieg ins Kulturmanagement?
Als Student war ich in meiner Heimatstadt Iserlohn Mitbegründer und Vorsitzender einer Kulturinitiative. Dort wurde der berufliche Grundstein gelegt. Das Kultur- und Veranstaltungszentrum WERK°STADT in Witten war dann der professionelle Einstieg. Nach 10 Jahren Soziokultur suchte ich eine neue Herausforderung in einem neuen kulturellen Umfeld und fand diese im Dezember 2004 im Neandertal.

5.) Mit welchen Berufsbildern haben Sie täglich zu tun?
Von A wie Archäologen bis Z wie Zivildienst

6.) Welche Aufgaben nehmen Sie im Neanderthal Museum wahr?
Ich bin dort verantwortlich für das Finanzmanagement, das Marketing und das Personalmanagement der Stiftung

7.) Was sind Ihre besonderen Stärken?
Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit

8.) Was gefällt Ihnen an sich besonders?
Ich lege großen Wert darauf mir im Berufsalltag den Blick „von außen“ zu bewahren und mit meinen Mitarbeiterinnen stets auf Augenhöhe zu agieren.

9.) Welchen anderen Beruf hätten Sie gern erlernt?
Hotelkaufmann

10.) Was ist Ihre größte Schwäche?
Enorme Ungeduld

11.) Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
Die Fähigkeit mehr Zeit mit „Nichts-Tun“ zu verbringen.

12.) Ihre Lebensweisheit?
Weisheit, naja …Leben ist zeichnen ohne Radiergummi

13.) Wenn Sie etwas ändern könnten, was wäre das?
Mehr Funktionsträger und Entscheider mit ungeschliffenen Ecken und Kanten.

14.) Was schätzen Sie bei Freunden am meisten?
„Wort halten“ und ihre Nachsicht mit meiner Schwäche private Termine zu planen.

15.) Worauf sind Sie am meisten stolz?
Auf einen recht ungewöhnlichen Berufsweg, mit vielseitigen Eindrücken und interessanten Menschen.

16.) Musikgeschmack?
Von Fräulein Menke bis Apocalyptica

17.) Ihr Lieblingsmärchen?
Pipi Langstrumpf…kein klassisches Märchen, aber eine unglaublich schöne Phantasiefigur

18.) Für welchen Maler würden Sie viel Geld ausgeben?
Wenn es auch ein Fotograph sein darf, dann Gursky.

19.) Wo hätten Sie Ihren Zweitwohnsitz?
Ganz sicher im Landesinneren Mallorcas.

20.) Was können Sie besonders gut kochen?
Da muss ich noch eine Menge lernen…

21.) Loben Sie drei Bücher:
Siddartha (Hermann Hesse), Vom Schlechten des Guten (Paul Watzlawick), Alles für den Kunden (Jan Carlzon)

22.) Ihr Lieblingsschauspieler?
Ulrich Mühe, Bruno Ganz

23.) Ihre Lieblingsschauspielerin?
Heike Makatsch

24.) Ihre Lieblingsfilme?
Il Postino, Alexis Sorbas

25.) Ihre Lieblingsfigur in der Geschichte?
Eine von denen, die sich auf eigene Gefahr schützend vor jemand anderes stellten.

26.) Ihre Lieblingsmelodie?
Erik Satie „Gymnopédie“

27.) Treiben Sie Sport?
Laufen

28.) Ihre Lieblingsmetropolen?
London und Berlin

29.) Was war Ihr größtes Abenteuer?
Drei Wochen Japan mit Karaokebar, heißen Quellen, beeindruckenden Tempeln, Familienunterbringung, feinste Restaurants….ein großartiges Erlebnis!

30.) Was möchten Sie unbedingt noch erleben?
Eine Familie gründen.

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