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Das Geld der Anderen

girst114Dr. Thomas Girst, BMW Group

BMW-Kulturkommunikator Thomas Girst empfiehlt Kulturschaffenden einen demütigeren, ideologiefreien Umgang mit ihren Finanzen. Und Unternehmen mehr Mut zu kulturellem Engagement jenseits ökonomischer Ziele

„Geld ist der Fluch der Kunst“, schrieb schon der englische Dichter, Maler und Verleger William Blake gegen 1820 neben seine Zeichnung der antiken, im Vatikan aufgestellten Laokoon-Skulpturengruppe. Und etwa zur gleichen Zeit notierte auch Ludwig van Beethoven in eines seiner Konversationshefte: „Wahre Kunst ist eigensinnig, sie lässt sich nicht in schmeichelnde Formen zwängen.“

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Jürgen Bachmann im Interview mit Causales

bachmann_220Jürgen Bachmann studierte Musikpädagogik und BWL und war Assistent des Geschäftsführenden Direktors am Staatstheater Nürnberg. Seit 1995 hatte er regelmäßige Auftritte als Solobass, klassischer Saxophonist und Jazzsänger in Deutschland, Österreich und Italien. Darüber hinaus war Bachmann bis Juni 2012 Geschäftsführer der Internationalen Simon Mayr Festspiele und der Simon Mayr Kultur GmbH. Als künstlerischer Leiter der Neuburger Festspiele und Vorstandsmitglied im Freundeskreis Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt setzte er sich für die Vermittlung nachhaltiger kultureller Werte ein.

Jürgen Bachmann, von 2005 bis Juni 2012 Leiter der Kulturabteilung der Audi AG, erhielt für seine kulturelle Arbeit den Preis für den „Kulturmanager des Jahres“. Er bedankte sich mit einem von ihm auf dem Saxophon gespielten Stück auf dem Podium. Dies zeigt, welche Bedeutung Kunst und Kultur im Leben des Kulturmanagers spielen und Basis seiner Leidenschaft sind. Seit Juli 2012 ist Bachmann Leiter der Abteilung Kommunikation bei den Modehäusern Wöhrl.

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Bayer Kultur – Volker Mattern im Interview mit Causales

mattern_volkerHerr Mattern, reden wir zunächst über das Neue in der kommenden Spielzeit 2012/13. Was gibt es da zu berichten?

Als „Musiktheatermann“ hat es mich bei meinem Amtsantritt im August 2008 natürlich geschmerzt, dass die Oper bei Bayer Kultur keine Rolle spielte. Mit der „Jungen Oper Leverkusen“ – einer Institution in der Institution sozusagen, deren künstlerische Leitung in meinen Händen liegt – kehrt diese wichtige Gattung nun aber endlich in unseren Spielplan zurück. Das zugrunde liegende Konzept benötigte bis zur Realisierung eine zweijährige Anlaufzeit, weil es zunächst darum ging, geeignete Partner für dieses Vorhaben zu finden. In unmittelbarer Nachbarschaft der ausgezeichneten Opernhäuser Köln und Düsseldorf galt es weiterhin, einen dramaturgisch und konzeptionell überzeugenden Ansatz jenseits des gängigen Repertoires zu finden

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Der Rendsfaktor

Guido_Froese_220

Erfolgreiches Management kultureller Bildungsarbeit.

Guido Froese, Akademieleiter und Geschäftsführer des Nordkolleg Rendsburg – Akademie für kulturelle Bildung, im Interview mit Causales

Das Nordkolleg Rendsburg ist als Akademie für kulturelle Bildung weit über die Landesgrenzen hinaus als ein Ort der Vernetzungskompetenz, der Entwicklung und Verwirklichung bekannt. Es greift kulturelle Impulse auf und beteiligt sich am kulturellen Diskurs zur kulturellen Bildung in Schleswig-Holstein. Mehr als 21.000 Teilnehmer aus Deutschland, Skandinavien und anderen Staaten dieser Welt besuchen jährlich die Seminare und Veranstaltungen.

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Kultur to go!

karlsruhe_220karlsruhe_logovon Carmen Heichel, Daniela Musial, Elke Sieber und Claudia Lahn

Das Kulturleben in Karlsruhe ist so reich, wie es kaum eine Stadt vergleichbarer Größe in Deutschland vorzuweisen hat. Diese Sonderstellung in der Öffentlichkeit, bei den Bürgerinnen und Bürgern, aber vor allem auch über die Stadtgrenzen hinaus noch stärker ins Bewusstsein zu rufen, ist Ziel einer Onlinekampagne der Stadt. Herzstück der Kampagne sind ein Veranstaltungskalender mit vielen Funktionen und eine Kultur-App. Die App „Kultur in Karlsruhe“ – kurz „Kultur KA“ – macht Karlsruhes Innovationspotential neben Wissenschaft und Wirtschaft auch im Kulturbereich deutlich. Kein Wunder also, dass die Idee zu einer „Kultur to go“ in Karlsruhe entstanden ist.

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Marken – Sinn und Unsinn im Destinationsmanagement

klein_220Mag. Bernhard Klein, Director of Brand, Vienna Tourist Board

Das Prinzip Marke ist im Tourismus angekommen, Marken-Unsinn ebenso. Jede Destination will Marke sein, jede Stadt, jedes Dorf, jeder Marktplatz. Alle wollen so sein wie Apple, Red Bull, BMW, Google, so sexy wie Berlin, temperamentvoll wie Barcelona, international wie New York, schön und ursprünglich wie die Provence. Man will Sehnsucht schaffen, sich mit einem Ort identifizieren, Stolz kreieren: Markenstolz. Entsprechend werden Programme installiert. Markenprogramme. Alle reden da - von: nicht nur Touristiker, auch Medien, Bewohner, Berater oder Politiker. Die Vorletzteren wollen Geld verdienen, Letztere sich profilieren.

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BMW Guggenheim Lab

gugg_220

Kooperation zwischen der BMW Group und der Solomon R. Guggenheim Foundation

„Weltweite, sechsjährige Initiative – Mobiles Labor als öffentliche und kostenfreie Plattform für urbane Experimente – Weltpremiere in New York im August 2011 – Weitere Stationen in 2012/13: Berlin und Mumbai

Mit dem BMW Guggenheim Lab wurde im Oktober 2010 eine gemeinsame, langfristige Initiative der Solomon R. Guggenheim Foundation und der BMW Group ins Leben gerufen. 2011 hatte das Projekt in New York seine Weltpremiere. Ab 15. Juni 2012 macht es in Berlin Station bevor die Reise Ende des Jahres nach Mumbai weitergeht.

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Die Marke Museum Kunstpalast

kunstpalast_pointkunstpalast_logoDie Bedeutung von Markenführung und Marketing für Partner und Sponsoren

Carl Grouwet, Kaufmännischer Direktor und Mitglied des Vorstands und Barbara Wiench, Leiterin Marketing, Sponsoring, Mäzenat im Interview mit Causales

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Friedrich Berlin Verlag

FBV_MerschmeierDeutschlands führende Kulturzeitschriften für den Bereich der Darstellenden Künste

„Das bewährte verlegerische Profil der Publikationen des Friedrich Berlin Verlags, die ebenso kluge wie kritische Vermittlung zwischen Theater und Publikum, wird auch in Zukunft erhalten bleiben – und noch gestärkt werden durch neue mediale Vermittlungsformen, beginnend beim App und endend bei Produkten, die wir im Augenblick noch gar nicht kennen. Strahlkraft und Tradition von Marken wie „Theater heute“ oder „Opernwelt“ sichern dabei weiterhin die unvergleichliche inhaltliche und kritische Kompetenz der Kulturzeitschriften des Verlags und ermöglichen gleichzeitig ihre produktive Offenheit für Veränderungen.“

Michael Merschmeier, Verleger und Geschäftsführer Friedrich Berlin Verlag

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„Synthese aus PODIUM Festival und Stadt“

esslingenOB-ZiegerDr. Jürgen Zieger, Oberbürgermeister der Stadt Esslingen am Neckar, im Interview mit Causales

Mit über 800 historischen Sehenswürdigkeiten und Baudenkmälern verfügt die ehemals freie Reichsstadt Esslingen am Neckar über eine Altstadt von nationalem Rang. Esslingen ist jedoch als Industrie- und Dienstleistungsstadt weit mehr als nur Historie. Bis heute beherbergt die Stadt hochinnovative High-Tech-Unternehmen von Weltgeltung mit rund 50.000 Arbeitsplätzen. Dieses Spannungsfeld aus Vergangenheit und Zukunft, aus Tradition, Wissenschaft und Innovation ist überall in der Stadt spürbar. Esslingen ist voller Entdeckungen und verfügt neben einer renommierten Hochschule über eine vitale Kulturszene mit großen Momenten und kleinen Sensationen.

podium_logoDer ideale Nährboden also für ein Musik-Festival, dass das klassische Konzertwesen auf den Kopf stellt: das junge europäische PODIUM Festival, Gewinner der „Trendmarke des Jahres 2011“. Einmal im Jahr treffen sich internationale Nachwuchsmusiker für zehn Tage in Esslingen am Neckar, um die Stadt mit ihrer Leidenschaft und ihrem Herzblut zu bespielen – und zu begeistern.

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Aus Liebe zur Kunst

weltkunst_amendChristoph Amend, Herausgeber der WELTKUNST, im Interview mit Causales

Sehr geehrter Herr Amend, bitte beschreiben Sie als Herausgeber der WELTKUNST Ihr Magazin für diejenigen, die es bisher versäumt haben, sich eine Ausgabe zu kaufen.

Die WELTKUNST ist Deutschlands traditionsreichstes Kunstmagazin, gegründet 1930 in Berlin – und es ist das wichtigste Magazin für den Kunstmarkt. Deswegen wird es von Sammlern, Künstlern, Händlern, Kuratoren, kurz: von den Entscheidern der Kunstwelt gelesen. Wer wirklich wissen will, was diese Welt bewegt, dem kann ich die WELTKUNST nur empfehlen.

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„Das Juwel Gotha“

gotha_throngotha_logoKnut Kreuch (Oberbürgermeister der Residenzstadt Gotha), Torsten Kunz (Geschäftsführer der KulTourStadt Gotha GmbH) und Dr. Martin Eberle (Stiftungsdirektor Schloss Friedenstein) im Interview mit Causales.

Die Residenzstadt Gotha gehört mit ihrer denkmalgeschützten Altstadt, dem Schlosspark und der Orangerie sowie den im Schloss Friedenstein ausgestellten Kunstschätzen zu den touristischen Highlights in Thüringen. Durch die über viele Jahrhunderte geschickte Heiratspolitik des Herzoghauses Sachsen-Coburg und Gotha kann die Stadt zudem Verbindungen zu nahezu allen europäischen Königshäusern aufweisen. Dieses Alleinstellungsmerkmal nutzt die Stadt seit dem Jahr 2009 aktiv, um sich mit der innovativen Kampagne „Gotha adelt“ zu positionieren. Im Oktober 2011 wurde Gotha dafür als „Stadtmarke des Jahres“ ausgezeichnet.

Abb. Kunstobjekt Holzthron auf dem Buttermarkt

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