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Stephen Kovats (transmediale)
Stephen Kovats (44) studierte Architektur an der Carleton University in Ottawa, Canada Durch die Architektur übten Strukturen von Raum, Zeit und ephemeren oder elektronischen Medien, und deren gewisse Verbindungen zur politischen Kultur eine Faszination aus. Irgendwann in den frühen Tagen der deutschen Wiedervereinigung brachten ihn diese Dinge in die Welt der Medienkultur. Nun ist er künstlersicher Leiter der transmediale und für die Gesamtstrategie und das Programm verantwortlich.
30 Fragen an Stephen Kovats, künstlerischer Leiter der transmediale
1.) Alter: 44 2.) Welche Ausbildung haben Sie? Ich habe Architektur an der Carleton University in Ottawa, Canada studiert 3.) Beschreiben Sie kurz Ihren Berufsweg. Durch die Architektur hat ich immer eine Faszination mit die Strukturen von Raum, Zeit und ephemeren oder elektronischen Medien, und deren gewisse Verbindungen zur politischen Kultur. Irgendwann in den frühen Tagen der deutschen Wiedervereinigung brachten mir diese Dinge in die Welt der Medienkultur. 4.) Ihr Einstieg ins Veranstaltungsbusiness? Das was ich tue hat oft mit Veranstaltungen zu tun, aber ich wurde das nicht unbedingt als 'Business' nennen. Der Einstieg war von Neugier geprägt, damals die kreativsten und aufregendsten Köpfe der noch nicht wirklich etablierten kulturellen Medienlandschaft Ost- und Mitteleuropas in den 'neuen' Westen zusammenzubringen. 5.) Mit welchen Berufsbildern haben Sie täglich zu tun? Mit instabilen, neuen und experimentellen Modellen die unklar und ständig in Bewegung sind, mit Dingen die wir nicht genau verstehen aber irgendwie kennen. Ein Kollege erinnerte mal an den Spruch 'there's no sleep in cyberspace' ... dieses Szenario treibt zu großen Teil den beruflichen Umfeld mit dem ich zu tun habe. 6.) Welche Aufgaben nehmen Sie als Geschäftsführer wahr? Als künstlerischer Leiter in einem kleinen Team mit eine breiten Spektrum an Aufgaben letztendlich genauso viel Administration als künstlerischer und programm-Gestaltung ... also Gesamtstrategien. 7.) Was sind Ihre besonderen Stärken? Aufgebrachte Künstler zu Ruhe und Konzentration zurück zu kehren. 8.) Was gefällt Ihnen an sich besonders? Das ich in der Regel dabei gut gelaunt bleiben kann. 9.) Welchen anderen Beruf hätten sie gern erlernt? Geophysiker oder Astronom 10.) Was ist Ihre größte Schwäche? Zu viel machen zu wollen. 11.) Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen? Mit der linke Hand schreiben zu können. 12.) Ihre Lebensweisheit: Menschen sind, in der Tat und trotz alle kulturellen und sonstige Unterschiede, genau das selber überall in der Welt. 13.) Wenn Sie etwas ändern könnten, was wäre das? Das Schulsystem. 14.) Was schätzen Sie bei Freunden am meisten? Wann die dabei sind egal wo die sind. 15.) Worauf sind Sie am meisten stolz? Das ich als 'Aussenstehender' eventuell mehr für die europäischer Zusammenwachsens als eine Großteil der Wahlberechtigten gewirkt habe. 16.) Musikgeschmack: adventurous 17.) Ihr Lieblingsmärchen? Die Mondlandung 18.) Für welchen Maler würden Sie viel Geld ausgeben? Uros Djuric 19.) Wo hätten Sie Ihren Zweitwohnsitz? Ich weiß nicht ob ich eine wirklich Erstwohnsitz habe (!), aber ein Backup-Wohnsitz habe ich an einem geheimen Ort an einem anderen Kontinent. 20.) Was können Sie besonders gut kochen? Alles was in Prinzip nur mit Feuer und so gut wie keine Utensilien zu zubereiten ist. 21.) Loben Sie drei Bücher: The Box Man (Kobo Abe), Gravity's Rainbow (Thomas Pynchon), Collaborative Futures (eben bei die transmediale erschienen) 22.) Ihr Lieblingsschauspieler? Lothaire Bluteau 23.) Ihre Lieblingsschauspielerin?: Isabella Rossellini 24.) Ihre Lieblingsfilme?: Alle Filme von Guy Maddin 25.) Ihre Lieblingsfigur in der Geschichte? Vielleicht nicht ' Lieblingsfigur', aber als gewisse 'Modellfigur' Pierre Trudeau, mit Marcel Duchamp sehr nah hinten dran. 26.) Ihre Lieblingsmelodie? Den die meine Tochter gerade zu flöten versucht. 27.) Treiben Sie Sport? Zurzeit leider nicht ... aber es gibt Schnee. 28.) Ihre Lieblingsmetropolen?: seltsamerweise meistens Städte die mit 'B' beginnen (z.b. Berlin, Brno, Budapest, Brooklyn, Belgrad, Bandung oder Beijing). 29.) Was war Ihr größtes Abenteuer? Fast die ganze Reise seit ich 18 bin. 30.) Was möchten Sie unbedingt noch erleben? 'Myths of the Near Future' ... das Programmfinale der transmediale.10 am Sonntag der 7. februar, mit der Spitze der chinesischen digitaler Avantgarde.
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