Hans-Conrad Walter, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Agentur Causales
„Erfolgreich zu sein, heißt anders als die anderen zu sein.“ Woody Allen, Künstler und Unternehmer
Die Grenzen zwischen den Märkten verschwimmen. Kaum noch ein Unternehmen ist nur in einem Marktsegment aktiv. Darüber hinaus ist ein weiteres Phänomen in den Märkten zu beobachten - die Hybridisierung des Konsumentenverhaltens. Die Orientierung der Konsumenten geht in dieser unübersichtlichen Marktlage verloren: in einer Situation konsumieren sie preis- und in der nächsten erlebnis- und prestigeorientiert. Deshalb ist die Markenbildung – und Führung eine wichtige Konsequenz: Die Marke hat sich auf den hybriden Märkten zu einem unverzichtbaren Bindeglied entwickelt und gewinnt immer stärker an Bedeutung, denn je unübersichtlicher die Marktsituation ist, desto stärker ist das Bedürfnis des Konsumenten nach Orientierung. Auch Kulturanbieter sind sich bewusst, dass sie nur langfristig bestehen, wenn sie öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung auf sich ziehen können, Kunden an ihre Dienstleistung binden können und sich von ihren Wettbewerbern abgrenzen. Wichtiger Bestandteil dieser Strategien ist die Schaffung von starken Marken, von Kulturmarken, mit denen sich die Kulturanbieter auf dem Markt positionieren können.
Durch den demografischen Wandel steht unsere Gesellschaft vor einer großen Herausforderung. Davon bleiben auch Kultureinrichtungen nicht ausgeschlossen. Sinkende Steuereinnahmen und eine veränderte Bevölkerungsstruktur wirken sich direkt auf den Kulturbetrieb aus. Welchen veränderten Rahmenbedingungen muss sich die Kultur stellen? Und wie können Kultureinrichtungen reagieren, um diese unvermeidlichen Entwicklungen als Chance zu begreifen?
Hans-Conrad Walter, Geschäftsführer der Agentur Causales
Die Rückgänge der Werbeeinnahmen, sinkende Auflagenzahlen sowie die gestiegenen allgemeinen Kosten verschlechtern zusehends die wirtschaftliche Lage der Print- und Hörfunkmedien. In den letzten Jahren haben sich aus diesem Grund in den Marketingstrategien der Verlage und Sender neue Formen der Vermarktung durchgesetzt, zu denen auch Medienpartnerschaften mit kulturellen Institutionen und Projekten zählen. Ziel von Medienpartnerschaften oder auch der Cross-Marketing-Projekte ist es, das Medium in einem spezifischen Zielgruppenmarkt zu positionieren, einen positiven Imagetransfer auf das Medienunternehmen und seine Produkte zu generieren und natürlich neue Zielgruppen zu gewinnen und bestehende Kunden zu binden. Letztendlich möchte das Medienunternehmen damit seine Marken mit Sympathie aufladen und einen Mehrwert für seine Kunden genieren.
Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft zur Kulturförderung in Krisenzeiten
Aus aktuellem Anlass informierte der Kulturkreis am Montag, den 23. März 2009 in einem Pressegespräch über unternehmerische Kulturförderung in Krisenzeiten. Als Ansprechpartner standen zur Verfügung: Dr. Stephan Frucht (Geschäftsführer des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft) sowie Birgit Jammes (Sponsoringbeauftragte der GASAG Berliner Gaswerke AG) und Anja Kraus (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des GRIPS Theaters Berlin – ein Kulturpartner der GASAG).
Alexander Branczyk, xplicit Gesellschaft für visuelle Kommunikation mbH
Kultur braucht Marken um sich zu positionieren und beim Publikum Aufmerksamkeit zu erringen. Wie werden Design- und Kommunikationsstrategien für Kulturunternehmen langfristig geplant und wirksam implementiert? Wie erscheinen Kulturmarken im Spannungsfeld von Publikum und Förderern erfolgreich?
Hans-Conrad Walter, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Agentur Causales
Eines ist für das Jahr 2009 sicher: Der Kulturhaushalt der Bundesrepublik Deutschland. Kaum gewürdigt steigen die Ausgaben des Bundes im Jahr 2009 bereits zum vierten Mal in Folge. Damit ergibt sich in Deutschland wohl erstmalig eine absurde Situation: Arbeitsplätze im Kulturbereich sind sicherer als die in der von der Wirtschaftskrise geschwächten Finanzbranche. Aber genau diese angeschlagenen Finanzdienstleister waren in den letzten Jahren neben dem Staat laut einer Causales-Studie aus dem Jahr 2007 die treuesten Förderer und Partner von Kunst- und Kulturprojekten. Sind die Engagements für Kultursponsoring in den Wirtschaftsunternehmen innerhalb einer Rezension gegenüber Aktionären, Mitarbeitern und Kunden noch zu rechtfertigen? Die Ausgaben der deutschen Wirtschaft für die Kultur werden im Jahr 2009 sogar steigen, prognostiziert Hans-Conrad Walter, Sponsoringexperte und Geschäftsführer der Sponsoringagentur Causales.
Silvie Rundel, Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Die ZEIT
Was macht einen Opernabend aus, der in unvergesslicher Erinnerung bleibt? Ein außergewöhnlicher Tenor? Eine raffinierte Inszenierung? Perfekt harmonierende Musiker? Das alles. Aber viel mehr: Die passenden Requisiten, die beste Tontechnik, vielleicht auch ein neuer, besonders charismatischer Dirigent.
Dr. Thomas Düllo, Kulturwissenschaftler an der Universität Magdeburg
Was ist Kultur? Was ist Kunst? – Lassen wir solche Fragen im Sinn von klaren Definitionsversuchen. Sie scheitern. Das weiß auch längst die wissenschaftliche Zunft. Aber Kultur und Kunst – als besonderer Artikulationsraum von Kultur mit hohem Aufmerksamkeitsappeal – lassen sich nützlich und weniger nützlich beschreiben.
Hans-Conrad Walter, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Agentur Causales
Sie positionieren sich als Flaggschiffe, Leuchttürme oder Experimentierlaboratorien sowie als gesellschaftliche und ökonomische Impulsgeber in der Kunst- und Kulturlandschaft. Mit trendsetzenden Marketingkonzepten, individuellen Markenwerten und professionellen Sponsoringangeboten bieten Kulturmarken für Wirtschaftsunternehmen einmalige Investitionsmöglichkeiten.